Film « Les ombres, un conte familial »

Visuel film les ombres- un conte familial

Samstag, der 21. April, um 17.00 Uhr

Im Rahmen der Ausstellung « Objets transmissionnels », gefolgt von einer Diskussion mit der Regisseurin Leïla Férault-Levy.

Eine sehr persönliche Familiengeschichte, die die Wirrungen der Kriegsgeschichte einer Familie verfolgt. Leilas Onkel wurde 1944 in einer Scheune in Polen geboren, in der sich seine Eltern versteckten. Um ihn zu retten, lässt ihn sein Vater auf einer Fensterbank zurück, bevor er von den Deutschen erschossen wird. Nach dem Krieg wandert seine Mutter (Leilas Großmutter) nach Frankreich aus und verhandelt hart um die Rückkehr des Kindes aus seiner Pflegefamilie. Sie heiratet einen Mann, den sie als den Vater ausgibt. Das Kind errichtet 46 Jahre später ein leeres Grab für seinen unbekannten Vater. An diesem Tag sind seine französische und seine polnische Familie vereint, nur die Mutter weigert sich, nach Polen zurückzukehren. In ihrem Film verfolgt Leïla Férault-Levy die Schatten, die Spuren und die Auswirkungen des Genozids auf drei Generationen einer französisch-polnischen Familie.

Der Eintritt ist frei.

Das komplette Programm finden Sie hier: ICI.